Ein 52-jähriger Floridsdorfer ist vom Wiener Landesgericht wegen versuchten Mordes zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er im November 2025 auf Handwerker geschossen hatte.

Der Vorfall und die Anklage

Der Angeklagte feuerte mit einer legal besessenen Glock 17 auf sieben Männer, die auf seinem Grundstück arbeiteten. Laut Anklage wollte er zwei der Handwerker töten. Ein 27-jähriger Rumäne erlitt dabei eine Durchschussverletzung am rechten Knie, verursacht durch einen Querschläger. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass es reines Glück gewesen sei, dass eine Kugel in der C-Säule eines Fahrzeugs stecken blieb und nicht den Kopf des Fahrers traf.

Der Streit eskalierte, nachdem die Arbeiter andere Tätigkeiten ausführten als vereinbart. Bereits Tage zuvor hatte es eine körperliche Auseinandersetzung wegen Zahlungsstreitigkeiten gegeben. Der Angeklagte holte daraufhin seine Waffe aus dem Keller, lud sie und feuerte in Richtung der fliehenden Männer.