In Berlin steht eine Gruppe von vier Männern vor Gericht, weil sie auf einen jungen Mann geschossen und einen Restaurantbesitzer erpresst haben sollen.
Was ist passiert? Vier Männer im Alter von 21 bis 26 Jahren müssen sich vor dem Berliner Landgericht verantworten. Die Anklage wirft ihnen vor, im Juli 2024 in Berlin-Gesundbrunnen einen damals 18-Jährigen nach einem Streit in einem Café aufgesucht und ihm in ein Bein geschossen zu haben. Der junge Mann kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Außerdem sollen die vier Angeklagten einen 47-jährigen Restaurantbesitzer in Berlin-Neukölln monatelang erpresst und zwischen 3.000 und 50.000 Euro von ihm gefordert haben. Als er nicht zahlte, soll in der Nacht zum 29. September 2025 ein Schuss durch ein Fenster des Restaurants in einen Deckenbalken abgefeuert worden sein, während viele Gäste im Lokal waren. Ein Mitangeklagter habe dem Besitzer am Telefon mit dem Tod seiner Familie gedroht.
