Die Finanzpolizei hat 85 Barbershops in Oberösterreich und Salzburg kontrolliert und dabei 77 Verstöße gefunden.
Was ist passiert? Im Juli 2026 hat die Finanzpolizei gemeinsam mit der Polizei 85 Barbershops in Oberösterreich und Salzburg überprüft. Dabei haben sie 172 Beschäftigte angeschaut, davon 130 Personen aus Drittstaaten. Das Ergebnis: In 15 Betrieben – also fast jedem fünften – haben die Kontrolleure 77 Verstöße entdeckt. In 42 Fällen gab es zum Beispiel keine Aufzeichnungen über die Arbeitszeiten. In einem Shop im Bezirk Salzburg-Umgebung wurden gefälschte Parfüms von Marken wie Chanel und Gucci gefunden.
Wer hilft jetzt? Die Finanzpolizei und die Polizei haben die Kontrollen gemeinsam durchgeführt. 39 Finanzpolizistinnen und Finanzpolizisten aus neun Teams waren im Einsatz, unterstützt von neun Kolleginnen und Kollegen der Exekutive. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hat klargestellt, dass es null Toleranz bei Steuer- und Sozialleistungsbetrug gibt. Der Bereichsleiter der Finanzpolizei, Wilfried Lehner, hat weitere Schwerpunktkontrollen angekündigt, damit sich Betriebe, die sich an die Regeln halten, nicht benachteiligt fühlen.
Was kannst du tun? Wenn du in einem Barbershop arbeitest oder jobbst, achte darauf, dass dein Arbeitsvertrag und deine Anmeldung in Ordnung sind. Hast du den Verdacht, dass in einem Betrieb gegen Regeln verstoßen wird, kannst du dich an die Finanzpolizei wenden. So sorgst du mit dafür, dass faire Arbeit geschützt wird und sich niemand Vorteile durch Betrug verschafft.
