Die österreichische Finanzpolizei hat im letzten Jahr 1.327 ausländische Betriebe überprüft, um zu schauen, ob Löhne und Sozialstandards eingehalten werden.
Die Finanzpolizei ist eine Behörde, die Betriebe kontrolliert. Sie gehört zum Amt für Betrugsbekämpfung. 2025 hat sie vor allem geprüft, ob ausländische Firmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fair bezahlen und ob alle Papiere vorhanden sind. Insgesamt wurden 3.691 entsandte oder überlassene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer überprüft. Dabei kam heraus: 433 Mal fehlten wichtige Lohnunterlagen, und in 274 Fällen gab es den Verdacht, dass jemand zu wenig Lohn bekommen hat.
Die Finanzpolizei hat 2025 Strafen von rund 5,37 Millionen Euro beantragt. Die Zahl der Verdachtsfälle ist im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben. Die Strafen sind aber höher ausgefallen als zuvor. Das zeigt: Die Behörden schauen genauer hin.
