Zwei Spitzenpolitiker der FDP, Martin Hagen und Wolfgang Kubicki, wollen die strikte Abgrenzung zur AfD beenden und setzen auf offene Debatten.
Was ist passiert? Martin Hagen, der bald Generalsekretär der FDP werden soll, hat gesagt: Die FDP will nicht mehr jede Zusammenarbeit mit der AfD im Parlament ablehnen. Er findet, dass die anderen Parteien die AfD zu lange nur ausgegrenzt haben, anstatt inhaltlich mit ihr zu streiten. Sein Chef, Wolfgang Kubicki, sieht das genauso.
Wer hilft, das einzuordnen? Viele Politiker und Journalisten diskutieren jetzt darüber, ob dieser neue Kurs richtig ist. Die FDP selbst will damit Wähler zurückgewinnen, die aus Frust zur AfD gewechselt sind. Hagen betont, dass die FDP trotzdem nicht mit der AfD koalieren will – es geht nur um einzelne Abstimmungen.
Was kannst du tun? Wenn dich Politik interessiert, kannst du dir die Argumente beider Seiten ansehen. Überlege, warum manche Parteien eine klare Grenze zur AfD ziehen und andere das für falsch halten. In der Schule oder mit Freunden kannst du diskutieren, was Meinungsfreiheit bedeutet und wo ihre Grenzen liegen.
