Vor der Küste von Guyana in Südamerika ist eine Fähre mit rund 180 Menschen an Bord untergegangen. Mindestens 41 Menschen starben, viele werden noch vermisst.
Was ist passiert? Die Fähre fuhr nachts über den Atlantik, von der Hauptstadt Georgetown in das Dorf Port Kaituma im Landesinneren. Nach etwa acht Stunden Reise ging ein Notruf raus. Ein Überlebender erzählte, er habe ein lautes Geräusch gehört und gesehen, wie Wasser ins Boot strömte. Dann kippte die Fähre zur Seite und sank. Das Wrack wurde etwa 15 Kilometer vor der Küste auf dem Meeresboden gefunden. Etwa 180 Menschen waren an Bord, bisher wurden 77 gerettet, 41 gelten als tot, rund 83 werden noch vermisst.
Wer hilft? Boote, Flugzeuge und Taucher suchen vor der Küste weiter nach Überlebenden. Präsident Irfaan Ali hat im Fernsehen gesagt: „Ich versichere der Nation, dass es eine umfassende, gründliche und unabhängige Untersuchung dieser Tragödie geben wird“. Ministerpräsident Mark Phillips informiert regelmäßig über neue Zahlen. Auch Nachbarländer in der Karibik prüfen, ob sie Schiffe oder Hubschrauber schicken können, und Hilfsorganisationen bereiten Unterstützung für die Familien vor.
