Vor der Küste von Mauretanien sind bei mehreren Bootsunglücken mehr als 140 Menschen ums Leben gekommen oder werden vermisst.

Was ist passiert? Ein Boot mit etwa 160 Menschen war in Gambia gestartet. Nach mehr als drei Wochen auf dem Meer ging der Treibstoff aus. Schon nach zehn Tagen hatten die Menschen nichts mehr zu essen oder zu trinken. Sie mussten Meerwasser trinken, um zu überleben. Nach Angaben des UNHCR starben 143 Menschen, 38 konnten gerettet werden. Ein weiteres Boot mit etwa 180 Menschen war aus dem Senegal losgefahren. Dieses Boot konnte die Küstenwache komplett retten.

Wer hilft? Die Küstenwache von Mauretanien hat zwischen dem 14. und 18. Juli drei Rettungsaktionen durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 387 Menschen verschiedener Nationalitäten sicher an Land gebracht. Auch das UNHCR, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, kümmert sich um die Überlebenden und macht auf die gefährliche Situation aufmerksam.