Die EU-Kommission hat den Konzern Meta aufgefordert, Instagram und Facebook sicherer für junge Nutzerinnen und Nutzer zu machen – sonst droht eine hohe Geldstrafe.
Die EU-Kommission in Brüssel hat den Konzern Meta, zu dem Instagram und Facebook gehören, offiziell gerügt. Sie sagt: Die Apps sind so gebaut, dass man sie schwer wieder weglegen kann – und das ist vor allem für Kinder und Jugendliche ein Problem. Kommissionssprecher Thomas Regnier erklärte, dass Kinder unter Angstzuständen, Depressionen und Schlafmangel leiden könnten. Die EU fordert deshalb unter anderem Bildschirmpausen und bessere Einstellungen, die junge Nutzerinnen und Nutzer automatisch schützen.
Verschiedene Stellen arbeiten daran, die Situation zu verbessern. Die EU-Kommission prüft, ob Meta seine Regeln einhält, und kann am Ende eine Strafe von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängen. Auch Regierungen einzelner Länder denken über strengere Regeln nach, etwa ein höheres Mindestalter für Social Media. In Deutschland hat sich Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) für ein gesetzliches Mindestalter von 13 Jahren ausgesprochen. Meta selbst verweist auf seine „Teen Accounts“, die junge Nutzerinnen und Nutzer schützen sollen.
