Beirut, 22 Mai 2026
Bei israelischen Angriffen im Südlibanon sind am 22. Mai 2026 sechs Menschen ums Leben gekommen, während die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Iran-Konflikts weitergehen.
Die Angriffe Israels auf den Südlibanon haben zu weiteren Opfern geführt. Sechs Menschen starben bei den jüngsten Attacken, die sich auch gegen Gesundheitsinfrastruktur richteten.
Die Schweiz hat unterdessen 13,5 Millionen Franken für humanitäre Hilfe im Nahen Osten und Nordafrika bereitgestellt. Das gab das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bekannt.
US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich vorsichtig optimistisch über die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Konflikts. Die Gespräche würden Fortschritte zeigen, seien aber noch nicht abgeschlossen.
Diplomatische Bemühungen
Der Iran meldete, dass 35 Schiffe die Straße von Hormuz passiert hätten. Die strategisch wichtige Wasserstraße ist für den globalen Ölhandel von zentraler Bedeutung.
Die Ölpreise sind aufgrund der Spannungen bereits um zweieinhalb Prozent gestiegen. Experten warnen vor weiteren wirtschaftlichen Auswirkungen, besonders in Asien.
US-Präsident Donald Trump signalisierte, er warte auf minimale Zugeständnisse des Iran, um den Konflikt als Sieg deklarieren zu können. Ein Telefonat mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu soll hingegen hitzig verlaufen sein.
