Der US-Präsident hat die Waffenruhe mit dem Iran für beendet erklärt, nachdem es neue Angriffe und Gegenangriffe gegeben hat.
Was ist passiert? In der Nacht auf Mittwoch haben die USA mehr als 80 Ziele im Iran bombardiert, vor allem in der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt für Öltanker. Der Iran hat daraufhin nach eigenen Angaben US-Militärstützpunkte in Bahrain und Kuwait angegriffen. US-Präsident Donald Trump hat die Waffenruhe daraufhin am NATO-Gipfel in Ankara für beendet erklärt und dem Iran mit weiteren harten Angriffen gedroht.
Wer hilft, die Lage zu entschärfen? Mehrere Staaten und internationale Organisationen versuchen zu vermitteln. Pakistan, das das Rahmenabkommen von Mitte Juni mitunterzeichnet hat, ruft beide Seiten zur Zurückhaltung auf. UN-Generalsekretär António Guterres fordert "größtmögliche Zurückhaltung" und Maßnahmen zur Deeskalation. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat deutlich gemacht, dass die Gespräche zur Beendigung des Krieges "ohnehin schon heikel" seien. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mahnt zu "Gelassenheit, Besonnenheit und Geduld". Die 60-tägige Verhandlungsfrist aus dem Abkommen von Mitte Juni läuft formal noch.
