Im Senat der Philippinen hat ein historisches Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte begonnen, bei dem es um schwere Vorwürfe und mögliche politische Konsequenzen geht.

Was ist passiert? Der Senat der Philippinen hat ein Amtsenthebungsverfahren – auch Impeachment genannt – gegen Vizepräsidentin Sara Duterte eröffnet. Das bedeutet: Sie muss sich vor dem Senat verantworten, weil ihr schwere Vergehen vorgeworfen werden. Dazu gehören zum Beispiel, dass sie öffentliche Gelder falsch benutzt haben soll und dass sie den Präsidenten bedroht haben soll. Duterte bestreitet alles und sagt, das Ganze sei politisch motiviert. Das Verfahren könnte rund drei Monate dauern.

Wer hilft oder ist beteiligt? Der Senat tritt als Impeachment-Gericht auf und muss am Ende entscheiden, ob die Vorwürfe stimmen. Mehr als 6.000 Polizisten sichern das Senatsgebäude in Manila, damit es rund um den Prozess friedlich bleibt. Vor dem Gerichtsgebäude haben Unterstützer und Gegner von Duterte Demonstrationen abgehalten, um ihre Meinung zu zeigen. Außerdem beobachten internationale Medien und Juristen das Verfahren genau.