Die belgische Justiz ermittelt gegen den Zahlungsdienst Wise, weil das Unternehmen verdächtige Geldtransfers möglicherweise nicht gemeldet hat.
Stell dir vor, jemand nutzt einen Bezahldienst, um Geld aus illegalen Geschäften wie Drogenhandel oder Betrug zu verschleiern – das nennt man Geldwäsche. Genau das werfen Ermittler jetzt dem Unternehmen Wise vor. Wise ist ein Online-Dienst, mit dem Menschen weltweit Geld überweisen können. Die belgische Staatsanwaltschaft prüft, ob Wise bei vielen verdächtigen Überweisungen nicht Alarm geschlagen hat, obwohl es dazu verpflichtet gewesen wäre. Wise selbst sagt, die Untersuchungen seien normaler Teil des Geschäfts und bedeuten nicht, dass das Unternehmen etwas falsch gemacht hat.
