Im Fall der Erpressung des Babykostherstellers Hipp gibt es neue Erkenntnisse aus einem Gutachten.
Im April wurde in Burgenland ein manipuliertes Babynahrungsgläschen der Marke Hipp sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt bestätigte nun, dass das Rattengift, das bei dem 39-jährigen Verdächtigen gefunden wurde, in Konzentration und Verhältnis vergleichbar mit dem Gift in dem Gläschen sei. Das bedeutet: Das Gift ähnelt sich, ist aber kein endgültiger Beweis, dass es genau dasselbe Mittel ist. Der Mann wurde am 2. Mai in Salzburg festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft in Eisenstadt, mindestens bis zum 19. Juni.
An dem Fall arbeiten mehrere Stellen zusammen. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt leitet das Verfahren, Gutachterinnen und Gutachter untersuchen das Gift chemisch, und die Justiz entscheidet über die Haft. Das Unternehmen Hipp hatte zudem Produkte zurückgerufen, um Kundinnen und Kunden zu schützen. So zeigen Behörden, Labore und das Unternehmen, wie in solchen Fällen vorgegangen wird, um die Sicherheit von Babynahrung zu gewährleisten.
