Vor knapp vier Wochen hat ein schweres Doppelerdbeben Venezuela erschüttert – die Zahl der Toten steigt weiter.
Am 24. Juni 2026 bebte in Venezuela zweimal hintereinander die Erde: zuerst mit der Stärke 7,2 und nur 39 Sekunden später mit der Stärke 7,5. Diese Erdbeben sind extrem stark und können ganze Städte zerstören. Besonders schlimm traf es den Bundesstaat La Guaira, der in der Nähe der Hauptstadt Caracas liegt. Dort stürzten viele Häuser ein und begruben Menschen unter sich. Bis heute werden Leichen aus den Trümmern geborgen. Die Regierung zählt inzwischen mehr als 5.208 Tote und fast 17.000 Verletzte. Wie viele Menschen noch vermisst werden, sagen die Behörden nicht. Die Vereinten Nationen schätzen, dass es bis zu 50.000 sein könnten.
Viele Helferinnen und Helfer sind im Einsatz: Rettungsteams suchen in den Trümmern nach Überlebenden, Ärzte versorgen Verletzte, und Hilfsorganisationen verteilen Wasser, Essen und Decken. Auch andere Länder und internationale Organisationen wie die UNO unterstützen Venezuela mit Lieferungen und Experten. Die Lage ist aber weiter sehr schwierig, weil die Zerstörung so groß ist und die Hilfe nicht überall schnell genug ankommt.
