Ein schweres Erdbeben hat Venezuela getroffen – die Regierung spricht inzwischen von fast 4.743 Toten und Zehntausenden Vermissten.
Was ist passiert? Am 24. Juni 2026 hat die Erde in Venezuela zweimal ganz stark gebebt. Die Beben waren so stark wie 7,2 und 7,5 auf der Richterskala und trafen das Land nur 39 Sekunden nacheinander. Besonders schlimm war es im Bundesstaat La Guaira an der Küste. Dort sind 190 Gebäude eingestürzt und 800 weitere beschädigt worden. Die Regierung zählt inzwischen 4.743 Tote und mehr als 16.700 Verletzte. Experten der Vereinten Nationen schätzen, dass bis zu 50.000 Menschen noch vermisst werden.
Wer hilft? Die Regierung in Caracas hat den Notstand ausgerufen und internationale Hilfe angefordert. Die Vereinten Nationen koordinieren die Hilfslieferungen mit Trinkwasser, Nahrung und Medikamenten. Auch Nachbarländer haben Unterstützung geschickt. In den betroffenen Gebieten sind Helferinnen und Helfer unterwegs, um Verletzte zu versorgen und nach Vermissten zu suchen. Mehr als 21.000 Menschen haben in Notunterkünften wie Schulen und Sporthallen ein erstes Dach über dem Kopf gefunden.
