Vor knapp drei Wochen haben zwei starke Erdbeben Venezuela erschüttert. Mehr als 4.300 Menschen sind gestorben, und Tausende werden noch vermisst.
Am 24. Juni 2026 gab es in Venezuela zwei Erdbeben direkt hintereinander – zuerst eines der Stärke 7,2 und nur 39 Sekunden später eines der Stärke 7,5. Das ist extrem stark. Besonders schlimm getroffen wurde die Region La Guaira an der Karibikküste, nicht weit von der Hauptstadt Caracas. Dort sind mehr als 850 Gebäude eingestürzt oder schwer beschädigt worden. Fast 18.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Mehr als 16.700 Menschen wurden verletzt, und die Zahl der Toten liegt jetzt bei 4.333. Tausende werden immer noch vermisst – die Vereinten Nationen schätzen, dass es bis zu 50.000 sein könnten.
Die Regierung versucht jetzt, den Menschen zu helfen. Parlamentspräsident Jorge Rodríguez hat angekündigt, dass provisorische Häuser für die Erdbebenopfer gebaut werden. Er wurde zum Verantwortlichen für die Notunterkünfte ernannt. Das ist wichtig, weil viele Betroffene momentan in Schulen wohnen – aber im September beginnt dort wieder der Unterricht. Außerdem sind internationale Hilfsorganisationen im Einsatz, um Lebensmittel, Wasser und medizinische Hilfe in die Krisengebiete zu bringen.
