In Venezuela hat ein starkes Erdbeben mehr als 5.100 Menschen das Leben gekostet, und Zehntausende gelten als vermisst.
Was ist passiert? Am 24. Juni wurde Venezuela von zwei Erdbeben erschüttert, eines mit der Stärke 7,2 und ein weiteres mit 7,5. Zwischen den beiden Beben lagen nur 39 Sekunden. Besonders schlimm getroffen hat es den Bundesstaat La Guaira, der in der Nähe der Hauptstadt Caracas liegt. Dort stürzten Gebäude ein, und die Rettungskräfte suchen bis heute in den Trümmern nach Überlebenden und nach Leichen. Inzwischen werden 5.119 Tote gezählt und mehr als 16.700 Menschen sind verletzt.
Wer hilft? Internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen versuchen, das Ausmaß der Katastrophe einzuschätzen. Sie gehen davon aus, dass die Zahl der Vermissten bei bis zu 50.000 liegen könnte. Lokale Rettungskräfte arbeiten in den Trümmern und versuchen, Überlebende zu finden. Allerdings geben die venezolanischen Behörden keine genauen Zahlen zu den Vermissten bekannt, was die Lage unübersichtlich macht.
