Auf der Südinsel von Neuseeland hat es ein Erdbeben gegeben, woraufhin der Zivilschutz eine Tsunami-Warnung ausgab und sie später wieder aufhob.

Was ist passiert? Am späten Abend (Ortszeit) bebte in Neuseeland die Erde. Die Behörden sagten, das Beben hatte eine Stärke von 6,3, andere Messstellen nannten 5,9. Das Epizentrum lag im Westen der Südinsel, rund 40 Kilometer nördlich vom kleinen Ort Te Anau in der Region Fjordland. Dort wohnen nur sehr wenige Menschen, aber viele Touristinnen und Touristen besuchen die Gegend wegen der Fjorde, zum Beispiel den berühmten Milford Sound. Kurz nach dem Beben folgten mehrere Nachbeben. Ob es Verletzte oder Schäden gab, war zuerst nicht bekannt.

Wer hilft? Der neuseeländische Zivilschutz hat sofort eine Tsunami-Warnung für Teile der Küste herausgegeben. Die Behörden forderten die Menschen in gefährdeten Gebieten auf, sich "unverzüglich auf höher gelegenes Gelände, außerhalb der Tsunami-Evakuierungszonen oder so weit wie möglich ins Landesinnere" zu begeben. Sie warnten vor einem "zerstörerischen Tsunami" und sagten, die Gefahr sei real, bis die Warnung aufgehoben wird. Einsatzkräfte, Rettungsdienste und die nationale Katastrophenschutzbehörde NEMA beobachteten die Lage genau. Nach einer Prüfung wurde die Tsunami-Warnung wieder aufgehoben.