Die US-Wetterbehörde NOAA hat bestätigt: Das Klimaphänomen El Niño hat begonnen und könnte sich bis zum Winter 2026/27 deutlich verstärken.
Stell dir vor, ein riesiges Stück Meer wird plötzlich wärmer als sonst – genau das passiert gerade im Pazifik. Die NOAA, also die Wetterbehörde der USA, hat jetzt offiziell gesagt: El Niño ist da. Das bedeutet, dass die Wasseroberfläche im östlichen und zentralen Pazifik rund um den Äquator ungewöhnlich warm ist. Solche Phasen kommen alle zwei bis sieben Jahre vor und dauern meist neun bis zwölf Monate.
Die NOAA schätzt die Chance auf ein wirklich starkes Ereignis aktuell auf 63 Prozent. Wenn das eintrifft, wäre es einer der stärksten El Niños seit 1950. Der Höhepunkt wird zwischen November und Februar erwartet – also genau in dem Winter, der bei dir auf der Nordhalbkugel ansteht.
El Niño verändert Wind, Luftdruck und Niederschläge weltweit. In manchen Regionen der Südhalbkugel kann das zu Dürren oder Überschwemmungen führen. Die WMO, die Weltorganisation für Meteorologie, erklärt, dass durch das wärmere Meer mehr Energie und Feuchtigkeit in der Atmosphäre steckt – das kann Hitzewellen und Starkregen verstärken.
