Seit fünf Jahren sind viele Plastik-Strohhalme und Einweg-Bestecke in der EU verboten, trotzdem werden sie im Internet weiter verkauft.
Im Sommer 2021 hat die EU entschieden, dass Plastik-Strohhalme, Gabeln und andere Einweg-Plastikprodukte nicht mehr verkauft werden dürfen. Das Ziel: weniger Plastikmüll, weniger dreckige Strände, weniger Plastik in den Meeren. Viele Hersteller haben reagiert und stellen ihre Produkte jetzt aus Papier, Holz oder Bambus her, also aus Materialien, die schneller kaputtgehen oder wiederverwendet werden können.
Trotzdem kannst du Plastik-Strohhalme und Plastik-Gabeln heute noch in manchen Online-Shops kaufen. Das findet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) alles andere als in Ordnung. Aktivistin Viola Wohlgemuth sagt: "Ob Gabeln oder Strohhalme - solche Einweg-Plastikartikel werden im Internet noch immer auf diversen Webseiten zum Kauf angeboten, das ist ein politisches Armutszeugnis." Sie glaubt, dass manche Händler neue Ware als alte Restbestände verkaufen, um das Verbot zu umgehen.
