In den USA hat ein enger Verbündeter von Donald Trump eine wichtige Vorwahl gewonnen, obwohl er vor Gericht angeklagt ist.
Stell dir vor, jemand will in ein hohes politisches Amt gewählt werden, obwohl er selbst Ärger mit dem Gesetz hat. Genau das ist in Texas passiert. Ken Paxton, der oberste Anwalt des Bundesstaates, hat die Vorwahl seiner Partei für den US-Senat gewonnen. Er wird von Donald Trump unterstützt, der ihn einen „MAGA-Krieger“ nennt. Paxton ist aber wegen Betrugs und Amtsmissbrauchs angeklagt. Viele in seiner Partei finden das riskant, weil er bei der endgültigen Wahl im November Stimmen verlieren könnte.
Es gibt Menschen und Gruppen, die genau hinschauen. Die Demokratische Partei stellt mit James Talarico einen Gegenkandidaten auf, der für andere Ideen steht. Auch innerhalb der Republikaner gibt es Stimmen, die vor zu riskanten Kandidaten warnen, weil die Partei so schon wichtige Sitze verloren hat. Wählerinnen und Wähler können sich informieren und bei der Wahl im November ihre Stimme abgeben. So entscheiden sie mit, wer am Ende die Macht im Kongress hat.
