In Berlin breitet sich die Raupe des Eichenprozessionsspinners aus, deshalb tauschen sich Senat und Bezirke jetzt über Maßnahmen aus.
In mehreren Berliner Parks wie der Hasenheide, dem Volkspark Wuhlheide oder dem Schlosspark Schönhausen krabbeln aktuell jede Menge kleiner Raupen herum. Sie sehen harmlos aus, tragen aber winzige Brennhaare, die bei Menschen juckende Haut, rote Augen oder sogar Atemprobleme verursachen können. Drei Sportanlagen in Berlin-Mitte wurden deshalb schon vorsorglich geschlossen, an Bushaltestellen und Spielplätzen reinigen Mitarbeitende die Nester mit Spezialsaugern.
Die Bezirke haben den Senat um Hilfe gebeten, weil die Raupe sich inzwischen über die Grenzen einzelner Stadtteile ausbreitet. Am Dienstag gibt es deshalb ein Online-Treffen zwischen der Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr und den Bezirken. Dort wollen sie gemeinsam überlegen, wie man die Plage wirksam eindämmen kann. Auch das Umweltbundesamt gibt Tipps.
Am besten meidest du Parks mit Eichen, in denen die Raupe aktiv ist, und fährst nicht mit dem Rad oder rollerst dort durch. Falls du doch mit den Härchen in Kontakt kommst, solltest du sofort die Kleidung wechseln und die Haut gründlich abwaschen. Bei Atemnot oder starkem Ausschlag ist ein Arztbesuch wichtig. Auf Plakaten und Webseiten der Bezirke stehen die aktuellen Sperrungen und Tipps – ein Blick lohnt sich also, bevor du losziehst.
