Ein Mensch, der sich in Afrika mit dem gefährlichen Ebola-Virus angesteckt hat, wird in Frankfurt behandelt – und es geht ihm etwas besser.

Was ist passiert? Ein Patient liegt in der Frankfurter Universitätsmedizin. Er hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus angesteckt, genauer mit einer Variante namens Bundibugyo. Das Virus kann hohes Fieber auslösen und ist sehr gefährlich. Der Patient wurde nachts mit einem Spezialflugzeug zum Frankfurter Flughafen gebracht und kam in eine Klinik, die auf solche Krankheiten vorbereitet ist. Eine Sprecherin der Klinik sagt: „Die Person ist weiterhin in stabilem Zustand." Das bedeutet: Sein Zustand ist ernst, aber er hat sich nicht verschlechtert, und die Symptome werden etwas schwächer.

Wer hilft? In der Frankfurter Universitätsmedizin arbeiten Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte, die sich mit gefährlichen Viren auskennen. Sie tragen Schutzanzüge, halten den Patienten isoliert und überwachen seine Werte rund um die Uhr. Die Klinik bekommt Unterstützung von Gesundheitsbehörden, die Abläufe kontrollieren. So soll sichergestellt werden, dass das Virus nicht weiter übertragen wird. Auch Forschungsteams auf der ganzen Welt arbeiten daran, Ebola besser zu behandeln.