Ein Mensch, der sich in Afrika mit dem Ebola-Virus angesteckt hat, wird seit Montagmorgen in einem Frankfurter Krankenhaus auf einer besonderen Isolierstation versorgt.
Was ist passiert? Ein US-Bürger hatte im Kongo für eine Hilfsorganisation gearbeitet und sich dort mit Ebola angesteckt. In der Nacht zum Montag ist er mit einem Spezialflugzeug nach Frankfurt geflogen worden und seit 3 Uhr morgens in der Uniklinik in Behandlung. Sein Zustand ist nach Angaben der Ärzte stabil. Das Virus heißt Bundibugyo – eine Variante von Ebola, gegen die es noch keinen Impfstoff und keine spezielle Therapie gibt.
Wer hilft? In Frankfurt kümmert sich ein speziell ausgebildetes Team um den Patienten. Die Isolierstation ist extra abgeriegelt: Es gibt mehrere Sicherheitsstufen, damit nichts nach außen dringt. Auch die Mitarbeiter sind geschützt. Das Bundesgesundheitsministerium und die Klinikleitung sagen: Für andere Menschen in Deutschland besteht keine Gefahr.
