Der Chef der Weltgesundheitsorganisation war im Ebola-Gebiet im Kongo und hat gesagt, dass die Hilfe besser zusammenarbeiten muss.

In der Provinz Ituri im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das gefährliche Ebola-Virus aus. Viele Menschen sind schon krank geworden, und rund 250 sind gestorben. Die Helfer vor Ort haben ein großes Problem: Viele Leute in den Dörfern glauben nicht, dass es Ebola wirklich gibt, und lehnen die Schutzmaßnahmen ab. Zum Beispiel ist es für sie sehr schwer, wenn Kranke von ihrer Familie getrennt werden oder Verstorbene nicht traditionell beerdigt werden dürfen.

Der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus ist extra in die Region gereist, um sich selbst ein Bild zu machen. Er hat gesagt, dass alle Hilfsorganisationen besser zusammenarbeiten müssen. Vor allem findet er es wichtig, den Menschen vor Ort genau zuzuhören. Er schrieb: „Die lokale Bevölkerung ist am besten dazu in der Lage, ihre Bedürfnisse auszudrücken und wirksame Lösungen zur Eindämmung des Ausbruchs zu identifizieren.“ Die Helfer versuchen jetzt, mehr Vertrauen aufzubauen und die Dorfgemeinschaften in die Entscheidungen einzubeziehen.