Forscher haben über 500 Unfälle mit Elektroautos untersucht und kommen zu dem Ergebnis, dass E-Autos insgesamt ähnlich sicher sind wie Benziner und Diesel – aber andere typische Unfallmuster haben.
Stell dir vor, du gehst abends über eine Straße. Aus einer Seitenstraße kommt leise ein Auto gefahren, weil es ein Elektroauto ist. Du hörst es kaum, und es biegt langsam um die Ecke. Genau so passiert laut einer neuen Studie der Unfallforschung der Deutschen Versicherer (UDV) ein typischer Unfall mit einem E-Auto. Forscherin Kirstin Zeidler hat diesen Fall auf einem Testgelände in Münster sogar nachgestellt, um zu zeigen, wie das im echten Leben aussieht. Über 500 echte Unfälle haben die Fachleute dafür angeschaut.
Die gute Nachricht: E-Autos sind demnach nicht gefährlicher als Autos mit Verbrennungsmotor. Warum nicht? E-Autos wiegen mehr, weil sie eine schwere Batterie eingebaut haben. Bei einem Crash schützt das Gewicht die Leute im Auto sogar etwas besser. Die Studie sagt außerdem, dass viele E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer vorsichtiger unterwegs sind als andere. Auch das macht die Autos sicherer. Die Forscher betonen aber: „Unsere Ergebnisse sind ausdrücklich kein Argument gegen E-Mobilität.“
