Die Europäische Zentralbank hat 36 Zahlungsdienstleister ausgewählt, die beim Pilotprojekt für den digitalen Euro mitmachen.
Stell dir vor, du bezahlst im Café oder im Online-Shop nicht mit Münzen, Scheinen oder einer normalen Karte, sondern mit einer rein digitalen Version des Euro – direkt von einem Konto, das bei der Zentralbank liegt. Genau das plant die Europäische Zentralbank (EZB) gerade. Im Juli 2026 hat sie 36 Firmen aus dem Euroraum ausgewählt, die in einem Pilotprojekt mitmachen dürfen. Solche Firmen nennt man Zahlungsdienstleister – das sind zum Beispiel Banken, aber auch andere Unternehmen, die beim Bezahlen helfen.
Im März 2026 hatte die EZB alle interessierten Firmen gefragt, ob sie mitmachen wollen. Über 50 haben sich beworben. Am Ende wurden 36 davon ausgewählt. Einige davon sind Banken, andere sind keine Banken, und sie kommen aus vielen verschiedenen Ländern und sind unterschiedlich groß. Manche Firmen übernehmen im Pilotprojekt sogar zwei Aufgaben gleichzeitig: Sie geben das digitale Geld an die Testpersonen aus und sorgen dafür, dass Geschäfte es annehmen können.
