Der digitale Eltern-Kind-Pass sollte eigentlich Anfang 2026 starten, doch er verzögert sich schon wieder – jetzt ist eine Pilotphase in Kärnten im Gespräch.

Stell dir vor, du könntest alle Vorsorge-Untersuchungen für Kinder und Eltern direkt am Handy sehen – das war die Idee hinter dem digitalen Eltern-Kind-Pass. Doch das Projekt, das Anfang 2026 starten sollte, ist nach den vorliegenden Informationen schon wieder verschoben worden. Die Ärztekammer sagt, die Stadt Wien habe sich eingemischt, deshalb gehe es nicht weiter.

Am Dienstagabend wollen die Parteien in einer Koalitionsrunde klären, wie es jetzt weitergeht. Im Gespräch ist laut den Fakten eine Pilotphase: Das bedeutet, man testet etwas zuerst in einem kleinen Bereich, bevor alle es nutzen. Hacker, Gesundheitsstadtrat in Wien und der SPÖ zugeordnet, kann sich eine halbjährige Testphase vorstellen – und zwar in Kärnten.

Wenn dieser Test in Kärnten gut klappt, könnten den Fakten zufolge alle Bundesländer in Österreich den digitalen Pass nach und nach einführen. Das Parlament will unterdessen am Dienstag erlauben, dass Ärztinnen und Ärzte weiterhin Fax-Geräte nutzen dürfen, um Gesundheitsdaten zu übertragen – und zwar bis Ende Juni 2027.

Was bedeutet das für dich? Vielleicht merkst du bald, dass du oder deine Familie digitale Tools für Vorsorge-Untersuchungen bekommt. Bis dahin läuft aber noch alles wie bisher – mit Papier und Fax.

Warum ist das für dich wichtig?