Das Sportgericht des DFB hat den Einspruch von Dynamo Dresden gegen die Strafen nach dem Spiel gegen Hertha BSC am 4. April abgewiesen.

Was ist passiert? Am 4. April 2026 spielten Dynamo Dresden und Hertha BSC in Dresden. Während des Spiels zündeten Fans im Stadion massenweise Pyrotechnik, es kam zu Ausschreitungen, die Polizei musste eingreifen, und das Spiel wurde lange unterbrochen. Viele Menschen wurden verletzt. Hertha gewann am Ende 1:0. Wegen dieser Vorfälle verhängte der DFB am 20. Mai hohe Geldstrafen und einen Teilausschluss von Fans bei Dresdens nächsten Heimspielen. Dynamo fand das unfair und legte Einspruch ein. Jetzt wurde dieser Einspruch vom DFB-Sportgericht abgewiesen.

Wer hilft? Das DFB-Sportgericht ist eine Art interne Schiedsstelle im deutschen Fußball. Es prüft, ob Regeln gebrochen wurden, und entscheidet über Strafen. Der Vorsitzende Stephan Oberholz sagte, dass solche Szenen im Stadion nichts zu suchen haben. Beide Vereine müssen jetzt ein gemeinsames Sicherheitskonzept entwickeln, also Regeln und Maßnahmen, damit so etwas nicht nochmal passiert. Für die zweite Spiel-Sperre gilt eine Bewährung bis Sommer 2027, das heißt: Wenn sich Dynamo in Zukunft besser verhält, wird die Strafe vielleicht gar nicht voll ausgesprochen.