Nach dem Aus der deutschen Mannschaft bei der WM fordert Borussia Dortmunds Sportchef Lars Ricken, dass die Bundesliga-Vereine mehr Verantwortung für die Ausbildung junger Spieler übernehmen.

Was ist passiert? Deutschland ist bei einer Weltmeisterschaft schon in der ersten Runde der K.o.-Spiele gegen Paraguay ausgeschieden, und zwar im Elfmeterschießen. Davor hatte die Mannschaft Curaçao deutlich mit 7:1 geschlagen, gegen die Elfenbeinküste nur knapp mit 2:1 gewonnen und gegen Ecuador 1:2 verloren. Bundestrainer Julian Nagelsmann ist nach dem Turnier zurückgetreten. Viele Fans und Expertinnen sind sauer, weil die Spielerleistung nicht gestimmt hat.

Wer hilft jetzt? Lars Ricken, der Sportchef von Borussia Dortmund, hat beim Start in die neue BVB-Saison eine deutliche Botschaft an die Fußball-Vereine geschickt: Sie müssen die Spielerinnen und Spieler besser ausbilden, damit sie bei großen Turnieren liefern können. Er hat außerdem gesagt, dass Jürgen Klopp wahrscheinlich der neue Bundestrainer wird. Klopp, der früher selbst Dortmund trainiert hat, bringt laut Ricken Autorität, Erfahrung und klare Ideen mit. Ricken warnt aber auch: Ein einzelner Trainer kann die Probleme nicht allein lösen – alle Klubs müssen mitziehen.