Nach dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft bei der WM plant der DFB mit einem Minus von 9,4 Millionen Euro.
Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der WM 2026 schon in der Runde der letzten 32 gegen Paraguay ausgeschieden – nach einem Elfmeterschießen. Das war früher, als der DFB geplant hatte. DFB-Schatzmeister Stephan Grunwald hat jetzt erklärt, dass der Verband deshalb ungefähr 9,4 Millionen Euro Verlust macht. Prämien für die Spieler hätte es erst ab dem Achtelfinale gegeben, deshalb sind diese Zahlungen komplett weggefallen.
Der DFB hat nach eigenen Angaben von Anfang an vorsichtig geplant. Man habe Projekte so vorbereitet, dass man sie bei einem schlechten Abschneiden herunterfahren oder anpassen könne. Ziel sei es gewesen, am Ende bei null herauszukommen. Dieses Ziel wurde verfehlt, weil das Turnier für Deutschland viel früher endete als erhofft.
In den 9,4 Millionen Euro sind noch nicht alle Zusatzkosten eingerechnet. Dazu gehören Abfindungen für den alten Trainer Julian Nagelsmann und sein Team sowie mögliche Ablösesummen für einen neuen Coach. Der DFB will am Ende des Sommers nachrechnen, wie teuer der Trainerwechsel wirklich wird. Dann legt der Verband im Herbst die genauen Zahlen vor.
