Die deutsche Bundesjustizministerin Stefanie Hubig ist nach Kiew gereist, um mit der ukrainischen Regierung über Zusammenarbeit bei Justiz und Korruptionsbekämpfung zu sprechen.

Hubig kam mit dem Nachtzug in der ukrainischen Hauptstadt an. Dort traf sie Vertreter der Regierung und der Zivilgesellschaft. Außerdem besuchte sie eine Konferenz zum 30. Geburtstag der ukrainischen Verfassung von 1996. Diese Verfassung war ein wichtiger Schritt Richtung Demokratie nach dem Ende der Sowjetunion.

Bei dem Besuch wurde ein neues Arbeitsprogramm unterzeichnet. Damit arbeiten das deutsche und das ukrainische Justizministerium enger zusammen. Wichtige Themen sind die Bekämpfung von Korruption – also Bestechung und Machtmissbrauch – und eine unabhängige Justiz, also Gerichte, die fair entscheiden können. Das ist auch wichtig für den Wunsch der Ukraine, der Europäischen Union beizutreten.