In der polnischen Stadt Danzig treffen sich diese Woche Politiker und Unternehmer aus mehr als 50 Ländern, um über den Wiederaufbau der Ukraine zu sprechen.

Stell dir vor, in deiner Stadt wären viele Häuser kaputt und der Strom würde oft ausfallen. Genau das erleben viele Menschen in der Ukraine, weil Russland das Land seit mehr als vier Jahren angreift. Deshalb treffen sich jetzt Politikerinnen und Politiker aus vielen Ländern in Danzig, einer alten Hafenstadt in Polen. Sie wollen besprechen, wie man der Ukraine helfen kann, Straßen, Wohnungen und Kraftwerke wieder aufzubauen. Bundeskanzler Friedrich Merz aus Deutschland ist auch mit dabei.

Bei dem Treffen geht es um sehr viel Geld. Fachleute schätzen, dass die Ukraine in den nächsten zehn Jahren ungefähr 588 Milliarden US-Dollar braucht, also rund 516 Milliarden Euro. Das ist eine unvorstellbar große Summe. Auf der Konferenz sollen rund 200 Verträge und Vereinbarungen unterschrieben werden, in denen Länder und Firmen Geld oder Hilfe zusagen. Auch deutsche Firmen wollen mitmachen, zum Beispiel beim Bau von Drohnen, Logistik oder Kraftwerken.