Am Samstag haben tausende Menschen in Hamm friedlich gegen den Plan der Regierung demonstriert, neue Gaskraftwerke zu bauen.
Stell dir vor: Auf einer alten Kohlehalde stehen nicht Bagger, sondern Menschen, die gemeinsam eine riesige Windkraftanlage formen. Genau das ist in Hamm passiert. Die Polizei spricht von etwa 3.000 Leuten, die Veranstalter von 5.000. Ihr Motto: „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen“. Gruppen wie Fridays for Future, Greenpeace und BUND hatten zu der Aktion aufgerufen.
Die Regierung will mit den neuen Kraftwerken verhindern, dass der Strom knapp wird, wenn mal kein Wind weht und keine Sonne scheint – das nennt man Dunkelflaute. Das Problem aus Sicht der Demonstrierenden: Die Kraftwerke sollen erstmal mit Erdgas laufen, also mit einem fossilen Brennstoff. Die Aktivistinnen und Aktivisten sagen, das heize die Klimakrise nur weiter an und mache Energie auf Dauer teurer. Sie wollen, dass das Geld lieber direkt in Wind- und Sonnenenergie gesteckt wird.
