Die Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk hat gesagt, dass sie mit einer KI arbeitet – und prompt streiten alle über die Frage, ob das noch richtige Literatur ist.
Stell dir vor, du schreibst eine Geschichte und fragst einen Computer: „Liebling, wie können wir das jetzt schön fortentwickeln?" Genau das soll Olga Tokarczuk laut Berichten bei einer Veranstaltung in Posen gemacht haben. Die Schriftstellerin hat den Nobelpreis für Literatur gewonnen. Als sie erzählte, dass sie Künstliche Intelligenz – kurz KI – für ihre Arbeit nutzt, haben viele Leute im Internet und in Zeitungen darüber diskutiert: Ist das noch eigene Kunst? Darf man das überhaupt?
Tokarczuk hat sich dann in einer Stellungnahme beschwichtigt. Sie sagte, es sei ein Missverständnis gewesen. Kein einziger ihrer Texte sei mit KI geschrieben worden. Sie benutze Chatbots – also Programme, mit denen man sich unterhalten kann – nur, um Dinge zu recherchieren. Trotzdem haben manche sogar gefordert, ihr den Nobelpreis wieder wegzunehmen.
