Die Schriftstellerin Daniela Danz hat am Sonntag in Weimar den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2026 bekommen.

Die 49-jährige Autorin wurde in Eisenach geboren und lebt heute im Weimarer Land. Sie schreibt Gedichte, Essays und Prosa und beschäftigt sich in ihren Texten viel mit Natur, Freiheit und Orten in Europa, an denen es Krisen gibt. Die Jury sagte: Danz schreibe über die Suche nach Freiheit, über Ambivalenzen der Natur und über europäische Krisengebiete. Außerdem finde die Jury, dass sie zu den unverwechselbaren Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gehört.

Bei der Preisverleihung hielt Danz eine Rede, in der sie betonte, wie wichtig Freiheit für die Kunst ist. Sie erinnerte daran, dass sie in der DDR aufgewachsen ist, also in einem Staat, in dem freie Kunst nicht selbstverständlich war. Heute lebe sie zwar schon viel länger in einem demokratischen Land, trotzdem sei Kunstfreiheit für sie weiterhin etwas, das man schützen müsse.