Der Christopher Street Day in Dresden bekommt Ärger mit Behörden – aber die Organisatoren haben eine kreative Lösung gefunden.

Stell dir vor, du planst eine große Demo für Gleichberechtigung mit Musik, Ständen und Bühne. Dann sagt eine Behörde: Das ist gar keine Demo, sondern eine kommerzielle Veranstaltung – und dafür gelten viel strengere und teurere Regeln. Genau das ist beim CSD Dresden passiert.

Die Landesdirektion Sachsen und ein Gericht haben entschieden: Nur der Umzug am letzten Tag zählt als politische Versammlung. Das Straßenfest mit Essen, Trinken und Programm gilt rechtlich als Event. Für die ehrenamtlichen Organisatoren wäre das viel zu teuer.

Doch der CSD gibt nicht auf. Statt einer Parade soll es jetzt an jedem der drei Tage einen Aufzug geben – parallel zum Straßenfest. So wollen sie zeigen: Das Ganze ist eine politische Versammlung. Oberbürgermeister Dirk Hilbert und die Stadt Dresden unterstützen sie dabei und suchen nach Wegen, damit das Fest trotzdem stattfinden kann.

Warum ist das für dich wichtig?

Weil es zeigt, wie wichtig es ist, für eigene Rechte und Anliegen kreativ zu kämpfen – und dass Unterstützung von der Stadt dabei helfen kann.