Dem österreichischen Bundesheer fehlen bis 2031 rund 12,6 Milliarden Euro, um einen großen Modernisierungsplan zu erfüllen, der nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine 2022 gestartet wurde.

Stell dir vor, du hast einen Plan, wie du dein Zimmer in den nächsten zehn Jahren Stück für Stück umbauen willst – aber das Geld reicht hinten und vorne nicht. Genau so geht es gerade dem Bundesheer. Im Jahr 2027 fehlen ihm schon etwa 1,075 Milliarden Euro im Budget, und 2028 sind es sogar 1,917 Milliarden. In Summe sollen bis 2031 rund 12,56 Milliarden Euro fehlen, wenn sich nichts ändert.

Der Plan, um den es geht, heißt "Aufbauplan 2032+". Er wurde 2022 beschlossen, also kurz nachdem Russland die Ukraine angegriffen hatte. Damals hat Österreich entschieden, die Verteidigungsausgaben bis 2032 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Das ist eine gängige Richtgröße, die auch die NATO ihren Mitgliedern empfiehlt.