Die Polizei in Budapest hat entschieden, dass die Pride-Parade am 27. Juni nicht verboten wird.
Stell dir vor, du planst eine große Party oder Demo, und die Behörden sagen einfach Nein. Genau das ist in Ungarn in den letzten Jahren mit der Pride-Parade passiert. Der frühere Ministerpräsident Viktor Orbán hatte die Rechte von Schwulen, Lesben und anderen queeren Menschen stark eingeschränkt. Sogar ein Gesetz, das Pride-Paraden verbieten sollte, wurde extra in die Verfassung geschrieben.
Doch im April wurde ein neuer Regierungschef gewählt: Péter Magyar. Er hat Orbán nach 16 Jahren abgelöst. Magyar redet viel von gleichen Rechten für alle und von Versammlungsfreiheit – also dem Recht, dass Menschen sich treffen und gemeinsam für etwas demonstrieren dürfen. Jetzt hat die Polizei zum ersten Mal seit langem entschieden: Für ein Verbot der Pride-Parade gibt es keine Gründe. Das ist ein wichtiges Signal.
