Die Grünen haben zum Start des Pride-Monats in Wien fünf konkrete Vorschläge gemacht, wie queere Menschen in Österreich besser geschützt werden sollen.
Alma Zadic und David Stögmüller von den Grünen haben die Ideen vorgestellt. Sie richten sich an die beiden großen Regierungsparteien ÖVP und SPÖ, weil die die Gesetze ändern können.
Der Plan hat fünf Punkte. Erstens: null Toleranz bei Hass und Gewalt gegen queere Menschen. Zweitens: ein Verbot von sogenannten Konversionstherapien – das sind Versuche, jemandes sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität gegen den Willen der Person zu ändern. David Stögmüller sagte, eine Studie zeige, dass jede vierte queere Person so etwas schon erlebt hat.
Drittens sollen Lücken im Gleichbehandlungsgesetz geschlossen werden. Viertens soll das Medikament PrEP, das vor einer HIV-Infektion schützt, für alle kostenlos werden. Fünftens fordern die Grünen ein Verbot von Operationen an intergeschlechtlichen Kindern, die medizinisch nicht nötig sind.
