Auf einem Parteitag in Cottbus wurde Friederike Benda erneut zur Chefin des BSW in Brandenburg gewählt.
Stell dir vor, du wirst in deiner Klasse oder deinem Verein zur Sprecherin gewählt – und ein Jahr später wählen dich fast alle wieder. So ähnlich erging es Friederike Benda. Sie ist die Chefin der Partei BSW in Brandenburg und wurde auf einem großen Treffen der Mitglieder, einem Parteitag, im Amt bestätigt. Von den Delegierten stimmten 136 für sie, 36 waren dagegen und 5 enthielten sich. Das sind rund 77 Prozent Zustimmung.
Ein anderer Kandidat, Rainer Gebauer, hatte seine Bewerbung vor der Abstimmung zurückgezogen. Deshalb trat Benda ohne Gegenkandidatin an. Vor einem Jahr, bei ihrer ersten Wahl, hatte sie ein fast gleiches Ergebnis bekommen.
Der Parteitag fand in einer besonderen Situation statt. Vor knapp fünf Monaten war die Regierung in Brandenburg auseinandergebrochen. Das BSW hatte dort zum ersten Mal überhaupt in Deutschland mit der SPD zusammen regiert. Nach viel Streit und einigen Austritten aus der BSW-Fraktion beendete Ministerpräsident Dietmar Woidke von der SPD das Bündnis. Jetzt regiert die SPD mit der CDU.
