John Bolton war früher ein wichtiger Berater von US-Präsident Trump. Jetzt steht er vor Gericht, weil er geheime Dokumente zu Hause aufbewahrt haben soll.
Was ist passiert? Bolton war Nationaler Sicherheitsberater – das ist eine Art oberster Sicherheits- und Außenpolitik-Helfer des Präsidenten. Im Oktober 2025 hat eine Anklage ihn beschuldigt, geheime Regierungsdokumente bei sich zu Hause gelagert und sie per E-Mail an zwei Personen geschickt zu haben, die sie eigentlich nicht sehen durften. Bolton hat sich damals in allen 18 Punkten als nicht schuldig erklärt. Jetzt berichten große US-Zeitungen, dass er sich in einem der Punkte doch schuldig bekennen will. Dafür gibt es eine extra Anhörung am 26. Juni vor einem Gericht in Greenbelt, im US-Bundesstaat Maryland.
Wer hilft? In solchen Verfahren gibt es klare Regeln und Helfer: Ein Richter oder eine Richterin schaut sich den Fall an und entscheidet, ob der Deal zwischen Bolton und der Staatsanwaltschaft fair ist. Beide Seiten haben Anwälte, also speziell ausgebildete Juristen, die für sie sprechen. Die Staatsanwaltschaft vertritt dabei den Staat und muss dem Gericht zeigen, dass sie genug Beweise hat. Bolton hat ebenfalls ein Verteidiger-Team, das ihm hilft, seine Rechte zu wahren. So bekommt jeder eine faire Chance – das ist die Grundidee hinter dem US-Rechtssystem.
