John Bolton, ein früherer Berater von US-Präsident Donald Trump, will sich in einem Verfahren um geheime Dokumente schuldig bekennen.

John Bolton war früher Nationaler Sicherheitsberater von Donald Trump – das ist einer der wichtigsten Berater im Weißen Haus für Fragen rund um Sicherheit und Außenpolitik. Jetzt steht er vor Gericht. Es geht darum, dass er geheime Dokumente des Staates nicht richtig aufbewahrt und an Personen weitergegeben haben soll, die sie nicht sehen durften. Im Oktober wurde er unter anderem deswegen angeklagt. Jetzt hat er sich mit der Staatsanwaltschaft geeinigt: Er will sich bei einem Termin am 26. Juni in einem Anklagepunkt schuldig bekennen und eine hohe Geldstrafe zahlen.

Anwälte und Gerichte helfen, den Fall sauber zu klären. Bolton hatte im Oktober noch gesagt, er sei nicht schuldig. Durch die Einigung mit der Staatsanwaltschaft muss der Fall nicht in einem langen Prozess vor Gericht entschieden werden. Richterinnen und Richter prüfen trotzdem, ob die Vereinbarung fair ist. Sie achten darauf, dass niemand unfair behandelt wird – egal ob er prominent ist oder nicht.