In Österreichs Gefängnissen tragen Justizwachebeamtinnen und -beamte bald kleine Kameras an der Uniform – das soll für mehr Sicherheit und Fairness sorgen.
Stell dir vor, du arbeitest in einem Gefängnis. Es kann zu Streit oder sogar Angriffen kommen. Damit genau dokumentiert wird, was passiert, bekommen die Bediensteten jetzt Bodycams. Das sind kleine, robuste Kameras, die am Körper getragen werden.
Justizministerin Anna Sporrer hat gesagt: Die Kameras sind ein wichtiger Schritt für einen modernen und humanen Strafvollzug. Sie schützen die Angestellten vor falschen Beschuldigungen und achten gleichzeitig die Rechte der Gefangenen.
Insgesamt werden 500 Stück des Modells „Motorola V500“ angeschafft. Die Anschaffung kostet einmalig rund 900.000 Euro, der laufende Betrieb etwa 80.000 Euro pro Jahr. Bis Ende 2026 sollen alle 29 Gefängnisse in Österreich damit ausgestattet sein.
