Ein heftiger Blitz hat in den Schweizer Alpen fast 100 Schafe getötet – die Tiere waren als Landschaftspfleger auf einer hohen Bergwiese unterwegs.
Was ist passiert? In der Nacht auf Freitag hat ein Blitz auf einer Wiese am Eggerhorn im Wallis eingeschlagen. Das ist ein Berg in den Schweizer Alpen auf über 2.500 Metern Höhe. Dort standen 97 Schwarznasenschafe dicht zusammen in einem eingezäunten Bereich. Als der Blitz einschlug, wurden alle gleichzeitig getroffen. Die Tiere haben den Blitz nicht überlebt.
Wer hilft? Die lokalen Behörden haben zugesagt, den betroffenen Bauern bei der Bergung und Entsorgung der Tiere zu helfen. Meteorologen vom Wetterdienst SRF Meteo beobachten die Gewitterlage genau und geben Warnungen heraus, damit andere Bauern ihre Tiere rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Auch Versicherungen können einen Teil des Schadens abdecken.
Was kannst du tun? Wenn du selbst Tiere hast oder in einer Bergregion lebst, achte auf Gewitterwarnungen und bringe deine Tiere bei Unwetter in geschütztere Bereiche. Du kannst dich auch über die Arbeit von Schweizer Schafhirten informieren – sie leisten wichtige Arbeit für die Natur, indem sie die alpinen Wiesen offen halten.
