Die Bayreuther Festspiele feiern 2026 ihr 150-jähriges Bestehen und laden zur Gedenkveranstaltung mit dem Publizisten Michel Friedman ein.
Was ist passiert? Die Bayreuther Festspiele richten am 26. Juli eine Gedenkveranstaltung im Festspielhaus auf dem Grünen Hügel aus. Dort sollen an jüdische Musikerinnen und Musiker erinnert werden, die während der NS-Zeit verfolgt wurden. Ursprünglich war die Veranstaltung abgesagt worden, nachdem der als Redner eingeladene Michel Friedman wieder ausgeladen worden war. Danach gab es viel Kritik, und das Festspiel hat die Veranstaltung neu angekündigt. Auf dem Programm stehen unter anderem Wagners Siegfried-Idyll und ein Klavierquartett von Gustav Mahler.
Wer hilft? Katharina Wagner, die Leiterin der Festspiele, hat sich für den Wirbel entschuldigt und gesagt: „Das alles tut mir von Herzen leid. Bitte verstehen Sie, wenn ich dazu nicht mehr sagen will, außer: Ich trage als Leiterin dieser Festspiele die Verantwortung." Die Festspiele bitten zudem um Spenden für das Keshet Eilon Music Center, das junge israelische Musikerinnen und Musiker unterstützt. So soll aus der schwierigen Geschichte ein konkretes Zeichen der Förderung werden.
