Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer packt sein komplettes US-Geschäft mit dem Unkrautmittel Glyphosat in eine neue Firma namens Ruveon – die bleibt aber Teil von Bayer.

Glyphosat ist ein Stoff, mit dem man Unkraut auf Feldern oder in Gärten abtötet. Das bekannteste Produkt von Bayer mit diesem Stoff heißt Roundup. In den USA klagen seit Jahren viele Menschen, dass Roundup Krebs verursachen könnte. Bayer sagt: Das stimmt nicht, Roundup ist sicher. Trotzdem musste sich Bayer vor Gericht mit den Vorwürfen beschäftigen.

Jetzt hat Bayer entschieden: Alles, was in den USA mit Glyphosat zu tun hat, kommt in eine eigene Firma. Sie heißt Ruveon und hat ihren Sitz in der Stadt St. Louis im Bundesstaat Missouri. Dazu gehören die Leute, die das Produkt verkaufen, die den Preis festlegen und die sich um Produktion und Transport kümmern. Bayer sagt: So kann Ruveon schneller und flexibler arbeiten, weil der US-Markt voller Nachahmer-Produkte ist und hart umkämpft ist.