Im Kartellverfahren gegen Brau Union stehen bis Ende 2026 noch 13 Zeugenbefragungen an, danach könnte ein Urteil fallen.

Die österreichische Wettbewerbsbehörde BWB wirft dem größten heimischen Bierkonzern vor, kleine Getränkehändler unter Druck gesetzt zu haben. Brau Union bestreitet das. Richterin Eva Maria Vetter leitet den Prozess am Kartellgericht und hat bisher 12 Verhandlungstage seit Februar 2025 abgehalten.

Dass ein Verfahren gegen einen Konzern läuft, bedeutet, dass geprüft wird, ob er sich an die Wettbewerbsregeln hält. Wettbewerb sorgt dafür, dass Preise fair bleiben und kleine Anbieter eine Chance haben.

Am Dienstag sagte ein ehemaliger Manager der Vereinigten Kärntner Brauereien aus, der berichtete, wie die Regionalbrauerei früher gemeinsam mit Brau Union geführt wurde. Ein anderer Zeuge fehlte, weil er die Ladung nicht erhalten hatte. Solche Pannen gehören bei langen Verfahren dazu.