Weniger neue Wohnungen, weniger Baustellen: Die österreichische Baubranche steckt in einer schwierigen Phase, und ein schneller Aufschwung ist laut Expertinnen und Experten nicht in Sicht.
Was ist passiert? Die Beratungsfirma EY hat sich die österreichische Bauwirtschaft genau angeschaut und sagt: 2026 wird das schwächste Jahr. Das bedeutet, dass insgesamt weniger gebaut wird als früher. Vor allem neue Wohnungen sind betroffen. 2021 wurden in Österreich noch rund 23.000 Wohngebäude bewilligt, 2024 waren es nur etwa 10.500 und 2025 leicht mehr mit 11.000. Weniger Bewilligungen bedeuten: Es entstehen weniger neue Wohnungen, in denen später Menschen einziehen können. Gründe sind laut EY vor allem hohe Baukosten, teure Kredite und eine unsichere Wirtschaftslage. Das Beratungsunternehmen fasst zusammen: "Ein kräftiger Aufschwung ist aber nicht in Sicht".
