Die CDU wollte Familien mit 15.000 Euro pro Kind beim Hauskauf helfen, aber im Landtag fand sie dafür keine Mehrheit.

Stell dir vor, du willst später einmal ein eigenes Haus bauen oder kaufen. Genau dabei wollte die CDU Familien unterstützen – mit 15.000 Euro pro Kind. CDU-Fraktionschef Daniel Peters hat den Vorschlag im Mai vorgestellt und ihn eine "Grundbedingung" für mögliche Koalitionsverhandlungen nach der nächsten Landtagswahl genannt. Bei der Abstimmung am Donnerstag haben aber alle anderen Parteien im Landtag den Antrag abgelehnt, die AfD hat sich enthalten.

Die Gegner finden: Das Baukindergeld kostet zu viel Geld. Die AfD schätzt die Kosten auf 150 bis 200 Millionen Euro und nennt den Vorschlag einen "Wahlkampf-Trick". SPD, Linke und Grüne sagen: Geld vom Land ist knapp, wir müssen zuerst günstige Wohnungen für Menschen mit wenig Geld bauen. Die SPD und die Linke haben deshalb einen eigenen Antrag durchgebracht, der das Bauen einfacher machen soll. Die Grünen wollen vor allem den sozialen Wohnungsbau stärken.